
Projektionen
Gemeinsame Entwicklung · Shaho Nemati, Martina Droste & Jorma Foth
Eine Stadt, unterschiedliche Erfahrungen
Projektionen brachte Jugendliche zusammen, die schon lange in Frankfurt lebten, und solche, die erst vor Kurzem angekommen waren – darunter junge Menschen mit Fluchterfahrung. Shaho Nemati, Martina Droste und Jorma Foth entwickelten das Performanceprojekt in einer Kooperation zwischen dem Schauspiel Frankfurt und dem Deutschen Architekturmuseum (DAM). Ausgangspunkt war die Begegnung unterschiedlicher Lebenswelten: Dieselbe Stadt zu bewohnen bedeutet nicht, dieselbe Geschichte zu teilen.
Architektur als gesellschaftlicher Raum
Architektur stand im Mittelpunkt: nicht nur als Kulisse, sondern als etwas, das Leben und Bewegung prägt. Gebäude tragen Geschichte und Tradition in sich und drücken zugleich Macht, Beständigkeit und Wandel aus. Jugendliche mit unterschiedlichen Erfahrungen des Ankommens begegneten diesen Themen in einer gemeinsamen Performance.
Shaho Nematis Beitrag
Nemati entwickelte die Performance gemeinsam mit Droste und Foth und brachte seine filmische Praxis in die Theaterarbeit ein. Das Projekt untersuchte, wie die Räume, in denen Menschen leben, ihre Erfahrung einer Stadt prägen.
Die Aufführungen am 7. und 9. März 2017 waren Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Making Heimat im Deutschen Architekturmuseum. Damit stand das Projekt in einem größeren Zusammenhang von Ankommen, Stadt und der Frage, was Heimat bedeuten kann.
Projekt beim Schauspiel Frankfurt ↗